Hochschule für Wirtschaft und Recht
Studiengang: Labour Policies and Globalisation
Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Allgemeine Infos zum Master Studiengang Labour Policies and Globalisation an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin (HWR)
Der Masterstudiengang Labour Policies and Globalisation richtet sich an junge, internationale Studierende mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschschulabschluss im Bereich Soziologie, Rechtswissenschaften, Wirtschaft (mind. Bachelor) oder in Politikwissenschaften.
Außerdem sollten die Studienbewerber Arbeitserfahrungen in Gewerkschaften oder ähnlichen Instituten gemacht haben. In diesem Studiengang wird der Genderaspekt besonders berücksichtigt, wodurch besonders weibliche Studieninteressierte zur Bewerbung aufgefordert werden.
Dieses Masterprogramm führt die HWR Berlin in Kooperation mit der Universität Kassel durch und es zielt darauf ab die strategischen und intellektuellen Fähigkeiten von Gewerkschaften zu fördern und deren Beziehungen zur Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu stärken.
Das Studium besteht aus einer Kombination aus Workshops, Konferenzen, Seminaren und Praktika und bietet jungen Gewerkschaftern ideale Möglichkeiten sich für zukünftige Aufgaben zu qualifizieren damit sie die nötigen Führungskompetenzen erwerben können.
Der Vollzeit - Studiengang geht über 13 Monate und beginnt immer im Wintersemester eines Jahres. Pro Intake sind jeweils 25 Studienplätze zu vergeben. Eine Besonderheit diesen Studiengangs ist es, dass er an den beiden Partneruniversitäten Campinas in Brasilien und an der Witwatersrand in Südafrika absolviert werden kann. Der Studiengang Labour Policies and Globalisation wurde von der ZEvA akkreditiert.
Studienaufbau
Das Masterstudium Labour Policies and Globalisation startet immer im Wintersemester an der Universität in Kasse und wird im zweiten Studienjahr an der HWR Berlin weiter geführt und mit der Masterarbeit abgeschlossen. Dabei finden die Vorlesungen in englischer Sprache statt.
Während der ersten beiden Semester ist ein 6-wöchiges Praktikum in einer international tätigen Organisation mit Themenbezug zu gewerkschaftlicher Arbeit zu absolvieren. Ein Teil der Studierenden können dieses Praktikum bei der International Labour Organisation (ILO) in Genf durchführen.
Die Module im Masterstudiengang sind hier:
1. Studienjahr findet an der Universität in Kassel statt:
- Governance of the World Market
- Trade Union Strategies in a Global Economy
- Advanced Research Methods and Writing Skills
- One World Seminar
- International Labour Law
- Europe's Role in the Globalisation Process
- Global Environment Problems
- Environmental Politics in Global Perspective
- Prozessmanagement und Coaching
- Economic Policy and the Role of Trade Unions
- Organisational Development of Trade Unions
- Strategies of Multinational Corporations and Labour
- Workers-Rights in the Informal Economy
- Gender & Globalisation
- International Institutional Economics and the Welfare State
- Elective Courses
Zugangsvoraussetzungen
Im Wintersemester sind jeweils 25 Studienplätze zu vergeben. Dabei sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, um sich für einen Studienplatz bewerben zu können:
- Bachelor Abschluss in Soziologie, Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften oder Politikwissenschaften (oder ähnlichem)
- Sehr gute Englischkenntnisse
- Erfahrungen im Gebiet der Gewerkschaften oder ähnlichem
Studienentgelt
Studienbewerber aus Deutschland können sich für diesen Studiengang für ein Stipendium bei der Heinrich-Böckler-Stiftung bewerben.
Ausländische Studienbewerber aus Entwicklungs- und Transformationsländern können sich um ein Stipendium bewerben, das zumindest das Studienentgelt deckt. Damit sind Reisekosten und Unterhaltskosten von 650,00€ im Monat gemeint. Dieses Stipendium kann nur gewährt werden, wenn die sendende Gewerkschaft einen einmaligen Kostenbeitrag von 1.500,00€ leistet.
Kontakt
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Institute of Management IMB Berlin
Dipl. -Angl. Mirjam Klessen
Tel.: +49 (0) 30 - 85 78 9 - 40 9
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