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Mit welchem Studium man Karriere im Finanzsektor macht

Eine Karriere im Finanzsektor lockt immer noch viele Studierende an. Ob es nun die Lust am Umgang mit Zahlen ist oder die Aussicht auf hohe Boni: Es stellt sich die Frage, mit welchem Studium man der ersehnten Karriere näher kommt. Der folgende Artikel liefert hierzu kurze und präzise Antworten.

 

Voraussetzungen

Wer eine Karriere im Finanzsektor anstrebt, sollte vorab ehrlich in den Spiegel schauen: Ein hohes Gehalt und die Karriere haben ihren Preis. Arbeitszeiten von 60 bis 80 Stunden sind in gewissen Positionen normal. Zudem sollte man unbedingt eine Affinität zu Zahlen, sehr gute Abiturnoten sowie Top-Englisch-Kenntnisse vorweisen können.

Auch Teamfähigkeit ist im Finanzsektor wichtig. Wer überdies schon als Schüler Interesse an der Wirtschaft und an Finanzen zeigte und sich vielleicht sogar schon als kleiner Trader versucht hat, dem Webseiten wie die von IG, dem Marktführer im CFD-Handel, bekannt sind, hat unter Umständen gute Voraussetzungen.

Welches Studium soll es sein?

Immer noch der Klassiker für eine Karriere im Finanzsektor ist das BWL-Studium. Immerhin 410 Bachelor-Studiengänge existieren derzeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Noch stärker auf eine Position im Finanzsektor ist das VWL-Studium ausgerichtet, zu dem es aktuell 55 Bachelor-Studiengänge gibt.

Mit seiner Betonung von Vorgängen in der Mikro- wie der Makroökonomie gilt es als das anspruchsvollere Studium. Noch zielgerichteter steuert der Studiengang des Bank-, Finanz-, Rechnungs- und Steuerwesens auf die Finanzwelt dazu. Zu diesem gibt es mittlerweile 78 Bachelor-Studiengänge in den genannten drei Ländern.

Natürlich kann man auch eine klassische Bankkaufmannslehre absolvieren. Als Königsweg zur späteren Karriere stellt sich allerdings heute ein duales Studium dar. Darunter ist die Verknüpfung eines Studiums mit Elementen einer Ausbildung bzw. Praxisphasen in einem Unternehmen zu verstehen. Auf die Betriebswirtschaftslehre bezogen gibt es das sogenannte „BWL-Bank“ genannte duale Studium.

Dieses bereitet seine Absolventen ganz bewusst auf eine spätere Karriere im Finanz- oder Versicherungssektor vor. Allerdings sind hier auch die Voraussetzungen höher: Es ist anstrengender als ein normales Studium, da in den Semesterferien im Unternehmen gearbeitet werden muss. Dafür werden umgekehrt oftmals die Absolventen eines dualen Studiums von dem Unternehmen übernommen, bei welchem sie die Praxisphase durchlaufen haben.

Wo in Berlin kann man studieren?

In Berlin kann man das duale Studium „BWL-Bank“ an der Hochschule für Wirtschaft und Recht ablegen. Es ist die beste Voraussetzung für eine Karriere im Finanzgewerbe. Um immatrikuliert zu werden, muss der künftige Student allerdings den Praxispartner (d.h. das Unternehmen, bei welchem er die Praxisphase ableisten wird) selber für sich gewinnen. Hierzu stehen verschiedene ausgewählte Unternehmen bereit, bei denen sich der künftige Student bewerben muss. Nach erfolgreichem Assessment Center oder Bewerbungsgespräch und dem Abschließen des Ausbildungsvertrages erfolgt wie erwähnt automatisch die Immatrikulation an der Hochschule.

Als Alternativen hierzu existiert natürlich auch noch das klassische BWL-Studium, welches man in Berlin zum Beispiel an der Hochschule für Technik und Wirtschaft beginnen kann. An der Freien Universität gibt es auch den Studiengang zum Master Finance, Accounting, Taxation und Supplements, welcher eine noch bessere Möglichkeit zum Einstieg in die Finanzwelt bietet.

Welche Karrieren locken?

Immer noch über eine hohe Anziehungskraft verfügt der Beruf des Investment Bankers, welcher natürlich aus verschiedenen Tätigkeiten besteht: Man kann mit dem Berufsbild Investment Banker als Trader (also Händler von Wertpapieren oder Optionen etc.) arbeiten, als Vermögensverwalter im Asset Management, Berater zu Mergers and Acquisitions (also Zusammenschließungen und Übernahmen von Firmen) etc. pp.

Oft ändert sich freilich im Laufe der Karriere die Blickrichtung und mancher Investment Banker hat sich später mit einem Start Up selbstständig gemacht oder eine anderweitige, neue Richtung eingeschlagen. Die Hauptsache ist auch hier, das zu tun, was einem Spaß macht. Möglichkeiten dazu gibt es auch im Finanzsektor (so wie Studienangebote) viele.

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